Eibischblättertee ein Tausendsasser

Wer bei uns ein- und ausgeht kennt ihn, den Eibischblättertee!

Seine entzündungshemmende Wirkung macht ihn zu einem kleinen Wundermittel.
Ich benutze ihn bei Magenschmerzen, Bauchweh, Husten, aber auch als Seelentröster leistet er wertvolle Dienste. Er ist gut verträglich und seine Schleimstoffe lindern Entzündungen in jedem Bereich. 
Auch Bäder mit Eibischlättertee angereichert mit ätherischen Ölen, Salz, Steinen, Apfelessig bringen die Seele wieder in Einklang. Die Bäder helfen auch bei Entzündungen der Haut und im Intimbereich. 

In der Drogerie findest du dieses kostengünstige Kraut. 
Es lohnt sich, Eibischblätter immer auf Vorrat zu Hause zu haben. Ich kann und möchte auf diesen vielfältigen, heilsamen Helfer auf keinen Fall verzichten! 
Man würde diesem unscheinbaren Kraut gar nicht so eine Vielfalt zutrauen.

Aber was ist Eibischblättertee genau?

Botanische Bezeichnung
Echter Eibisch – Althaea officinalis L.
Malvengewächse (Malvaceae) 

Der Eibisch ist in Asien heimisch und ist heute westwärts bis Südosteuropa, ostwärts durch Zentralasien bis China verbreitet, häufig auch als Gartenpflanze verwildert. Der Gattungsname Althaea leitet sich von gr. ‚altheeis’ (= heilkräftig) ab. Das Artepitheton officinalis lässt darauf schließen, dass es sich um eine alte Arzneipflanze handelt, denn die „Offizin“ ist der Verkaufsraum einer Apotheke und ‚officinalis’ bedeutet: in der Apotheke gebraucht.

Der Eibisch wird bis zu 1,50 m hoch und trägt samtig behaarte 3- bis 5-lappige Blätter mit handförmiger Nervatur. In den Blattachseln stehen große weiße bis rosafarbene Blüten; Blütezeit ist Juli bis September. Vom kurzen Rhizom gehen nach unten die kräftigen, bis zu 50 cm langen graubraunen Wurzeln ab.
Eibischwurzel und Eibischblätter enthalten Schleimstoffe.

Quelle: https://www.arzneipflanzenlexiko

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