Anker kollabieren

Mit dieser Übung kannst du negative Gefühle, Auslöser und Reize neutralisieren.

Anker kollabieren nennt man eine Technik des Neuro-Linguistischen-Programmierens, die es erlaubt, negative Muster, Reize, Ängste, Muster und Situationen sehr schnell aufzulösen.

Ein Anker ist eine Reiz-Reaktionskopplung und beschreibt dabei eine gelernte Verknüpfung von Reizen mit bestimmten Reaktionen. Die meisten Menschen haben zum Beispiel bestimmte Lieder als Anker. Wenn wir ein bestimmtes Lied hören, kommen in uns wieder die Erinnerungen hoch, die wir damals hatten, als wir das Lied in einer ganz besonderen Situation zum ersten Mal gehört haben. Viele Liebespaare haben „ihr“ Lied, das sie immer wieder an ihre romantische Anfangszeit erinnert.
Aber es gibt auch negative Anker z. B. ist man mal im Lift stecken geblieben und nimmt danach lieber immer die Treppe. Oder du bist eventuell schon mal als Kind geschlagen oder übel beschimpft worden oder dein Partner hat dich vielleicht verlassen und in deiner Wohnung erinnern dich sehr viele Dinge an den schlimmen Trennungsschmerz? Mit dieser NLP-Übung „Anker kollabieren“, kannst du dieses negative Gefühl in ein positives Gefühl umwandeln.

  1. Zuerst musst du einen positiven Anker setzen.
    Drück mit deinem rechten Daumen auf irgendeine Stelle deines Körpers.

Z. B. Fingerspitzen von Daumen und Zeigefinger zusammenpressen oder ein Punkt beim Oberschenkel usw. Wichtig! Die linke Hand muss sich frei bewegen können.

  1. Schliess deine Augen und stell dir eine Situation vor, in der du dich sehr glücklich, stark und positiv gefühlt hast.
    Wichtig! Lass dieses positive Gefühl wachsen und ganz stark in dir werden.
    Dadurch ankerst du starke, positive Gefühle in diesem Punkt.
    Wer einen Wohlfühlplatz eingerichtet hat, kann natürlich diesen benutzen.

Dieser Anker ist jetzt eingerichtet und muss nicht immer neu gesetzt werden.

  1. Nun setzt du den negativen Anker.
    Drück mit deinem linken Daumen auf irgendeine Stelle deines Körpers z. B. Fingerspitzen von Daumen und Zeigefinger zusammenpressen oder ein Punkt beim Oberschenkel usw., bis du kurz eine negative Auswirkung spürst dann lässt du los.
    Wichtig! Die rechte Hand muss sich frei bewegen können.

    Du hast nun alle Vorbereitungen getroffen und die Punkte verankert.
    In Zukunft musst du nur noch ab Punkt 4 dein Problem bearbeiten.

  2. Denk jetzt an ein Problem, Gefühl, Angst usw., das du neutralisieren möchtest. Dabei drückst du den Punkt, den du ausgewählt hast auf der linken Seite. Lass alle Gefühle und alle deine Ängste, Schmerzen, die darin gespeichert sind zu und lass sie hochkommen.

Nun lässt du los.

  1. Drück nun den Punkt, den du ausgewählt hast mit dem negativen Gefühl nochmals. Bleib drauf und drück zusätzlichen den Punkt, den du ausgewählt hast auf der rechten Seite mit den positiven Emotionen.
  2. Bleib mindestens 30 Sekunden auf den beiden Punkten. Spüre in dich hinein wie du entspannst und gelassener wirst.
  3. Lass los. Zur Kontrolle drückst du nun nur den linken Punkt, also deine Angst usw. Wie fühlt es sich an? Ist die Angst schwächer geworden?
  4. Du kannst den Vorgang wiederholen bis das negative Gefühl nicht mehr auftritt, dich nicht mehr stört oder sich neutral verhält.

Weitere hilfreiche und einfache Übungen findest du auch im neuen Buch von
Ingolf Feger, das ich dir sehr empfehlen möchte.

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